Strandjoggen

Wer das ganze Jahr über regelmäßig joggt, wird auch im Urlaub nicht darauf verzichten wollen. Das Strandjoggen ist für viele Läufer, die im Alltag meist auf Asphalt oder Feldwegen unterwegs sind, ein ganz besonderer Genuss. Aber auch Anfänger und Neueinsteiger, die von der Weite des Meeres und dem Naturerlebnis inspiriert sind und denen das Walken zu langsam ist, entschließen sich, dem in vielen Büchern und Zeitschriften so gepriesenen Ausdauersport eine Chance zu geben. Manch einer führt dann zu Hause sogar fort, was er in den Ferien begonnen hat. Es muss ja nicht gleich ein Marathon sein.

Allerdings sind einige Vorsichtsmaßnahmen zu beachten, damit das Laufen am Strand nicht aufgrund von Verletzungen oder Überlastung frühzeitig wieder abgebrochen werden muss. Nur gut trainierte und an Strandläufe gewöhnte Jogger sollten barfuß im Sand laufen. Füße und Gelenke müssen sich zunächst an den ungewohnt weichen Untergrund gewöhnen, und auch die Achillessehne und die Beinmuskulatur benötigen durch das deutlich tiefere Einsinken der Ferse einige Zeit, um sich auf die Belastung einzustellen.

Empfehlenswert ist auch, möglichst nah am Wasser zu laufen, wo der Sand fester ist, und auf Muscheln und Glasscherben zu achten. Falls sich der Strand zur Meeresseite abneigt, sollte in regelmäßigen Abständen die Laufrichtung geändert werden, um keine einseitige Belastung zu riskieren.

Für geübte Läufer gilt, nicht von heute auf morgen die übliche 10-Kilometer-Runde zu joggen, sondern langsam zu beginnen. Anfänger sollten grundsätzlich gemächlich beginnen und viele Geh- beziehungsweise Walkingpausen einlegen.

Ganz wichtig ist auch das besonders intensive Dehnen nach dem Laufen.

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