Kitebuggy fahren: rasanter Strandsport

Die Trendsportart Kitebuggyfahren aus Neuseeland ist in Deutschland stark im Kommen und wird mittlerweile von über tausend Anhängern ausgiebig genutzt. Kitesailing oder Buggy fahren sind zwei Funsportarten, die körperliche Fitness, Kraft, Geschicklichkeit und jede Menge Übung erfordern. Ein Kitebuggy ist ein dreirädriges, seltener vierrädriges Fahrzeug mit einem lenkbaren Vorderrad und einer breiten, starren Hinterachse das durch einen meist stablosen vierleinigen Drachen (Powerkite) gezogen wird. Zwischen Vorderrad und Achse befindet sich ein Rohrrahmen, an dem ein Sitz für den Fahrer befestigt ist. Gelenkt und gesteuert wird mit den Füßen mittels Rasten an der Vorderradgabel. Die breite Hinterachse sorgt für Halt beim Kurvenfahren. Die Hände braucht man, um den Schirm zu kontrollieren.

Als Antrieb wird die Windkraft genutzt, die über einen vom Piloten gelenkten Drachen (Kite) direkt übertragen wird und den Buggy beschleunigt. Beim Kitebuggy-Fahren können je nach Wind und Beschaffenheit des Untergrundes  Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h erreicht werden. Strände mit sehr viel Weite und Breite bieten sehr gute Grundvoraussetzungen, um beim Powerkiting über den Strand hinwegzufegen. Auch glatter, fester Sandboden ist für die dreirädrigen Segler ideal. Es ist ein herrliches Gefühl, im Wind dahin zu gleiten. Es können Spitzengeschwindigkeiten bis zu 130 km/h bei guten Windbedingungen erreicht werden.

Um dem Sport nachgehen zu können, braucht man eine Fahrerlaubnis. Außerdem besteht Helmpflicht, eine Haftpflichtversicherung sollte  vorhanden sein und an dem Buggy müssen gut sichtbar drei Segelnummern angebracht sein. Empfehlenswert ist die Teilnahme an einem Kitebuggy- oder Powerkiting-Kurs, da man hier sowohl relevante Sicherheitsaspekte wie auch hilfreiche Tipps zum Fahren beigebracht bekommt.