Atemregler

Ein elementarer Bestandteil jeder Tauchausrüstung ist der Lungenautomat beziehungsweise Atemregler. Das Gerät ist dafür zuständig, den Druck des Atemgases in den Tauchflaschen so zu regulieren, dass der Taucher beständig und gefahrlos einatmen kann. Die Minderung des Drucks erfolgt bei den neueren Modellen in zweistufiger Weise, aber einstufige Atemregler werden auch noch  benutzt.

Es sollte unbedingt beachtet werden, dass in kalten Gewässern nur Lungenautomaten zum Einsatz kommen dürfen, die mit einer entsprechenden Kaltwassertauglichkeit ausgezeichnet sind.

Die so genannte erste Stufe des Atemreglers verfügt über Kammern für Hochdruck und mittleren Druck. Sie reduziert den Atemgasdruck auf unter 10 bar, wobei die Steuerung des Vorgangs entweder auf einem Kolben- oder Membrankolben-System basiert. Diesen Mitteldruck verarbeitet die zweite Stufe des Lungenautomaten, indem sie die Luft in einer Kammer speichert und dem Taucher mit dem angepassten Raumdruck zur Verfügung stellt. Der atmende Taucher wird unmittelbar, ohne jegliche Verzögerung mit Atemgas versorgt, wobei ein natürlicher Luftfluss entsteht, so dass Stressgefühle verhindert und die Sicherheit beim Tauchen erhöht werden.

Die zweite Stufe besteht aus einem einheitlichen Block, an dem das Mundstück, Luftverteilungsöffnungen und ein Reinigungsknopf angebracht sind. Ein Ersatzregler sollte bei jedem Tauchgang mitgenommen werden.

Der Vorteil der mit der Membrankolben-Technik ausgerüsteten ersten  Stufen des Lungenautomaten besteht darin, dass ihr robuster, abgeschirmter Ventilmechanismus auch in kaltem und schmutzigem Wasser eingesetzt werden kann.

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